Griechenland: Vize-Finanzminister in Athen räumt schwere Versäumnisse ein | FT Deutschland (FTD.de)

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Staikouras hat in den vergangenen Tagen bereits den Chefs staatlicher Unternehmen “Familienzuschüsse” von monatlich 3500 Euro gestrichen. Frühere Regierungen hatten trotz der Einsparungen nicht gewagt, diese Privilegien anzutasten. Ähnliche Versäumnisse gelten im Fall der Renten. Die griechische Regierung hat ungeachtet aller Beschlüsse über Pensionskürzungen derzeit kein klares Bild, wer tatsächlich rechtmäßig Altersruhegeld bezieht. 10.000 bis 12.000 Fälle seien derzeit fragwürdig, gab Staikouras an. Bei einer durchschnittlichen Pension von 1000 Euro im Monat ergibt sich unter Umständen eine Summe von jährlich 120 bis 144 Mio. Euro, um die der Staat betrogen wird und die sich künftig einsparen ließe. Vom nächsten Jahr an will das Finanzministerium zudem stichprobenartig Rentenbezieher überprüfen.

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